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VERARBETTUNG

VOM LEHM ZUR KREIDE....
Haette man vor 200 Jahren nach Informationen ueber Impruenta gefragt oder wenn man heute durch irgendwelchen Informationskanal Neuheiten ueber diese Stadt sucht, deren Umgebung sich bis zu den florentinischen Huegeln im Sueden der Hauptstadt ausbreitet, so waere die Antwort immer die gleiche: dieser Name ist ,wie immer, verbunden mit “Cotto” aus Impruneta oder mit “die Terracotta” aus Impruneta.

Schon im Altertum war das Element, welches das Gebiet von Impruneta hervorhob und ohne Zweifel eine bestimmte Kategorie an Guetern produzierte… das Produkt aus Terracotta!

In der Tat, ist der Cotto aus Impruneta ein echtes Produkt, da es unterschiedliche Charakteristiken dieser besonderen Kategorie besitzt. Es ist ein lokales Produkt und besonders bekannt durch den Staedtenamen Impruneta. Ferner handelt es sich um ein traditionelles Produkt, dessen Geschichte auf Jahrhunderte zurueckreicht.

Aber was ist es, was die Terracotta aus Impruneta so beruehmt und unverganeglich macht? Das Geheimnis ist die besondere physikalische und chemische Zusammensetzung der Erde, welche GALESTRO ( geol. Letten) genannt wird. Deshalb unterscheidet sich diese Erde gegenueber allen anderen auffindbaren Arten im Lande. Diese Erde enthaelt ein Minimum an Lehmmineralien, 65% des Gesamtvolumen. Hiervon sind 40% Kaolin, 10% Illyrienhydrat, 8% Kalzit, 16% Alluminium, 0,5% Titanoxyd und 55% Kieselerde des Gesamtvolumen.

Aber die Erde allein reicht nicht aus, um den Cotto aus Impruneta weltweit bekannt zu machen.

Fuer jeden Arbeitsgang sind 4 aristotelische Elemente in Betracht zu ziehen: Die ERDE im Moment der Reinigung 1, d.h., wenn jede “Unreinheit” entfernt wird.
Danach wird die Erde gemahlen und pulverisiert, wobei alle Steinchen und andere kleine Gesteine entfernt werden, die normalerweie zu dem Galestro gehoeren.

Das WASSER in dem Arbeitsvorgang des Knetens: der Moment, wo der pulverisierte Galestro mit dem Wasser vermischt wird.

Die LUFT ist in dem Arbeitsvorgang der Trocknung des Produktes, bevor es gebrannt wird, sehr wichtig. Nachdem die Erde bearbeitet wurde, d.h. nachdem sie geformt wurde, wird das handwerkliche Produkt waehrend der mittelwarmen Saison an der Luft getrocknet; ansonsten in geluefteten Trocknern. Es ist aeussert wichtig, dass der Ton vollkommen trocken ist und keine Feuchtigkeit zurueck-laesst bevor das Produkt in den Ofen kommt.

Und zuletzt: das FEUER, welches durch Metangas geschuert wird.
Die Produkte werden im Innern des Ofens gestapelt, eins auf dem anderen, einzeln geschuetzt durch feuerbestaendiges Material.
Eine antike und besondere Technik, die Geschicktheit und Erfahrung voraussetzt.
Der Brennvorgang erfolgt in zwei Zyklen: 22/24 Stunden sind notwendig, um die Temperatur langsam auf 980°C zu bringen.
Weitere 10/12 Stunden muessen vergehen, um die Temperatur zu stabilisieren. Erst 2 Tage nach dem Brennen ist es moeglich, die Produkte aus dem Ofen zu nehmen. Sie muessen reichlich gewaessert werden, um den Kalk im Innern zu loeschen und sie dem Verkauf anbieten zu koennen. Das fertige Produkt hat keine einheitliche Farbe und wenn man das Material anfasst, spuert man die rauhe und kompakte Oberflaeche.

Dies alles, verbunden mit dem Koennen und den Geheimnissen unserer Handwerker, garantiert den Vasen eine zeitliche Dauerhaftigkeit und Resistenz gegenueber den klimatischen Atmosphaeren.

…….VON DER KREIDE ZUM KUENSTLERISCHEN HANDWERK…
Der Handwerker aus Impruneta arbeitet mit der Kreide gemaess einer antiken Tradition: ….mit der Hand und mit Kreativitaet….

Eine Vase kann z.B. durch einen Abdruck gefertigt werden. Es existieren Gipsformen, die von antiken Formen neu angefertigt wurden, in welchen der Ton eingepresst wird und dann zur richtigen Dicke modelliert wird. Man muss ungefaehr einen Tag abwarten bis das Material richtig trocken ist. Danach wird die Gipsform abgenommen und die Vase von Hand aus im Detail arbeitsmaessig beendet.

Die sogenannte “RUNDE ARBEIT” ist eine antike Arbeitsmethode. Die Abdruckform ist normalerweise aus Cotto und der Ton wird in Form einer Wurst aeusserlich beigefuegt. Jetzt ist es der Handwerker, der um die Form herumgeht und nicht umgekehrt wie bei einer Drehbank. Nachdem der Ton fachgerecht in die Form gedrueckt und eingearbeitet wurde, wird das Teil umgestuelpt und die Form weggenommen. Danach erfolgt von Hand aus die uebliche Bearbeitung der Raender und Dekorationen.

Nur wenige Handwerker koennen heute diese antike und schwierige Technik beweisen: …eine “ ZUVERLAESSIGE ARBEIT”…. Als Zuschauer ist man von der Kreation oft ueberwaeltigt.. Von nur einer Tonkugel hin zu einem Produkt mit oftmals bemerkenswerten Groessen wie ein Oelkrug oder eine Schuessel. Es existieren keine Formen, sondern nur Zeichnungen mit den Groessen ( Hoehe und Breite). Das Produkt “waechst” 10/15 Zentimeter am Tag und man braucht sogar Wochen dazu, um es zu vervollstandigen.

Unsere virtuale Reise im Innenbereich der Brennerei ist beendet.

Man hat jetzt jedoch eine vollkommen andere Sensation! Die Kreativitaet und die Tradition!

Das langsame Uebergleiten der Zeit, die die unterschiedlichen Phasen der Bearbeitung durchlaeuft…

Die Situation ist, dass eine Vase, eine Schuessel, eine Fontane oder irgendein Produkt nichts anderes ist als ein Teil der Geschichte der Menschheit.