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HERKUNFT DER TÖPFEREI

Schon in der Vergangenheit hob sich Impruneta und deren Umgebung zweifelsohne durch die Herstellung von Terracotta Gefaessen hervor. In der Tat, wurden seit Jahrhunderten die Techniken dieses Handwerkes von Generation zu Generation uebernommen.

Dank der zahlreichen Familienbetriebe spricht man heute ueber die “Kultur des Cotto’s”.

Seit dem 14. Jahrhundert gelang es den Brennereimeistern aus Impruneta mit ihren Handwerks-Werkstaetten eine dynamiche Gemeinschaft aufzubauen. Sie hatten die Faehigkeit, die Qualitaet dieses hochwertigen Produktes weltweit bekannt zu machen.

Die archaeologischen Nachforschungen konnten noch keine klare Antwort ueber den Ursprung des menschlichen Anfanges im Gebiet von Impruneta geben.
Aus den Fundstuecken der Etrusker und Roemer kann man herauslesen, dass bereits in der antiken Epoche der romanisierten Toskana eine Bevoelkerung existierte, die den Anfang machte und auch gut organisiert war. Aber erst im 12. Jahrhundert findet man die richtigen Umstaende, die dem Impruneta Cotto ein Wiederaufleben ermoeglichen (welches nach dem Absturz des roemischen Kaiserreiches wieder zurueckgeht), die wirtschaftlichen Umstaende verbessern und die Bevoelkerung erhoeht.

Die ersten Brennereien im Mittlalter entstanden in der Naehe von neuen Baustellen oder von Bauplaetzen, die fuer die Instandhaltung der bereits existierenden Baustellen vorgesehen waren. Der Grund hierfuer war die Moeglichkeit von Zulieferung an Baumaterialien.
Danach, als die Produktion der Terracotta sich stabilisiert hatte und organisatorisch alles funktionierte, konnten die Brennereien aus dem Schatten der Baustellen hervorkommen und sich ueber das ganze Gebiet verbreiten.

In der Tat, aus diesen Jahren kommt das erste Dokument, welches dieses handwerkliche Bestehen bestaetigt, datiert am 23. Maerz 1308. Vorher, zu diesem Zeitpunkt waren die Krug- und Geschirrhersteller sowie Karaffen-Produzenten (d.h. jene, die die Oelkruege produzierten, grosse Behaelter fuer Oel oder andere Fluessigkeiten; die die Wasserkruege herstellten; und die Wiederverkaeufer fuer Vasen, die als Vermittler zwischen Kaeufer und Handwerksproduzenten taetig waren) bei der Aerztekammer der Medici und der Speziali sowie bei der, der Oliandoli, Pizzicagnoli und Vinattieri registriert.
Die Verfassung aus dem Jahre 1308 war der erste Versuch, den Cotto aus Impruneta bekannt zu machen und gesetzlich festzulegen.
Die handwerklichen Betriebe des Cotto’s waehlen einen “Pruefer” fuer diese Taetigkeit, Ghettino di Ventura aus dem Volke von Sant’Ilario in Potigliolo, indem sie eine Art von Gesetz aufstellen, welches von der Gemeinde Florenz akzeptiert werden musste.
Florenz, eine Stadt, der Impruneta, zwecks Kontrolle und Rechtssprechung, untergeordnet war.
Die Verfassung enthielt Verfuegungen und Richtlinien, um die Produktion von Terracotta zu rechtfertigen und zu regulieren.
Auch wenn diese oeffentlich niemals anerkannt wurde, so geben die Notizen ueber eine enorme Produktion an Artikeln in jener Zeit den Eindruck, dass diese handwerkliche Taetigkeit irgendwie anerkannt wurde.

In den darauffolgenden Jahren wurden die handwerklichen Produkte von Impruneta breitfaechrig verteilt, aufgrund dessen eine gewinnbringende und kommerzielle Verbindung zwischen Impruneta und Florenz entstand.
Den Cotto aus Impruneta benutzte man fuer die wichtigsten Florentiner Kloster wie z.B. SANTO SPIRITO, SANT’AMBROGIO, SANTISSIMA ANNUNZIATA, SANTA TRINITA und fuer die Krankenhaeuser SANTA MARIA NUOVA und DEGLI INNOCENTI.
Das Werk, welches vielleicht etwas mehr Aufmerksamkeit verdient, ist die Kuppel des Domes BASILICA DI SANTA MARIA DEL FIORE, komplett mit Backsteinen und Ziegeln aus Impruneta, durch Filippo BRUNELLESCHI realisiert. “Er besuchte persoenlich die Brennereien mit grossem Respekt fuer jedes Meisterhandwerk”, erwaehnt sein Biograph, Antonio Manetti sowie mit Hinblick auf seine Reisen nach Impruneta, um sich persoenlich davon zu ueberzeugen, dass der Cotto aus Impruneta vollkommen den Ideen seiner Vorstellung entsprach.
Noch heute, nach mehr als 600 Jahren existiert der Beweis: in dem Florentiner Himmel – auf den Hauptplaetzen, wo sich Tausende von Touristen aus der ganzen Welt versammeln – durch die roten Flachziegel – genau fuer diese Art von Architektur hergestellt und in den Betrieben gebrannt, die noch heute im Herzen von Impruneta sitzen.

Ab diesem Moment verbreitet sich die Taetigkeit des Cotto’s fortschreitend und erreicht sogar die Gebiete, die nach Meinung des Volkes am verzweifelten waren.
Zwischen den Jahren 600 und 700 gelingt es dem Cotto aus Impruneta das Interesse fuer Haushaltswaren zu wecken sowie den Erfolg der Kunst in den Gaerten zu erlangen. Seinerzeit wurden in den Hauptstaedten der Park und der Garten der Residenzen mit Putten, Fontaenen, Baenken, Figuren und Vasen ausgestattet., um somit Raeumlichkeiten und Farbe zu vervollstaendigen, Zur heutigen Zeit hat der Cotto seine Anwendung in praktischen und schoenheitsbeduerftigen Zielen.

Ein Produkt also, welches seinen antiken Ursprung behaelt, aber auch in der Lage ist, raeumliche und zeitliche Grenzen zu ueberschreiten.